Peter Fassl,
Markwart Herzog,
Jim G. Tobias (Hg.)
Nach der Shoa
Jüdische Displaced Persons in Bayerisch-Schwaben 1945-1951
24,00 € (D) 24,70 € (AT) 34,90 SFr
1. Auflage
11-2011 , 140 Seiten , br. , 18 Bilder (S/W)
ISBN 978-3-86764-341-2
Schriftenreihe: Irseer Schriften N.F., Band 7
Verlag: UVK Verlagsgesellschaft mbH
Verfügbarkeit: lieferbar
In der unmittelbaren Nachkriegszeit lebten in Bayerisch-Schwaben fast zehntausend jüdische Displaced Persons (DPs). Sie warteten auf eine Möglichkeit zur Auswanderung nach Palästina oder Übersee. Neben den großen DP-Camps in Leipheim, Neu-Ulm und Lechfeld bestanden sogenannte Communities in mehr als einem Dutzend Städte und Gemeinden.
Hier entwickelte sich die fast vollständig vernichtete jüdische Kultur Osteuropas zu einer neuen Blüte. Die Überlebenden der Shoa gründeten religiöse Hochschulen, gaben eine jiddischsprachige Zeitung heraus und gründeten eigene Fußballvereine.
Dieses Kapitel der bayerisch-schwäbischen Geschichte ist nahezu unbekannt. Aufgrund intensiver Forschung in US-amerikanischen, israelischen und deutschen Archiven gelang es den Autoren, das Leben der jüdischen DPs in den Wartesälen nachzuzeichnen.
