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Ressort, Sparte, Team Klaus Meier
 
Ressort, Sparte, Team
Wahrnehmungsstrukturen und Redaktionsorganisation im Zeitungsjournalismus
 
1. Auflage
2002, 494 Seiten, ebr
ISBN 978-3-89669-349-5
ISSN 1433-6952
Euro (D) 34,00 / Euro (A) 35,00 / SFr 48,90
(Forschungsfeld Kommunikation, Band 14)
lieferbar
http://www.uvk.de/buch.asp?ISBN=9783896693495
 
 
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Inhaltsverzeichnis
 
 
 
Infotext
 
Eines der Kernprobleme innovativen Redaktionsmanagements bei Tageszeitungen sind die starren Ressortgrenzen: Redakteure arbeiten nur für die eigene Sparte. Neue Konzepte wollen dagegen das Planen, Recherchieren und Schreiben für das gesamte Blatt fördern. Stichworte wie Rechercheteam, Themenplanung oder Autorenzeitung kennzeichnen die Ideen der Redaktionsmanager. Aber wie viele und welche Redaktionen experimentieren mit neuen Strukturen? Auf welche Strategien greifen sie dabei zurück? Und wie erfolgreich sind sie?
In dieser Studie werden die alten und neuen Ressortstrukturen beschrieben und evaluiert. Dazu bezieht Klaus Meier die Erkenntnisse und Verfahren der soziologischen System- und Differenzierungstheorie ebenso ein wie die der wirtschaftswissenschaftlichen Organisations- und Managementlehre. Er befragte sowohl schriftlich als auch in ausführlichen Leitfadeninterviews Redakteure, Ressort- und Redaktionsleiter und beobachtete diese bei ihrer Arbeit in den Redaktionen. Seine daraus abgeleiteten Erkenntnisse bilden Bausteine für eine neue Theorie der Redaktionsarbeit und -organisation.

 
Autor / Herausgeber
 
Klaus Meier ist Professor für Journalistik an der Technischen Universität Dortmund.
 
Pressestimmen
 
Die Studie von Klaus Meier bereichert die Journalismusforschung in theoretischer und empirischer Hinsicht, weil sie über Einzelfälle hinweg auf breiter Basis veranschaulicht, in welchen Mustern sich die Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstrukturen im Journalismus verändern. (Publizistik, 03/2002)
 
Die Studie von Meier zeigt, wie sich verschiedene theoretische und methodische Herangehensweisen in der Journalismusforschung auf höchst fruchtbare Weise miteinander verbinden lassen. Jenseits des theoretischen Dogmatismus, der bisweilen die Debatten in der Kommunikationswissenschaft prägt, durchdringt der Autor ein hochaktuelles Forschungsfeld instruktiv und mit wichtigem Ertrag. Vor allem die argumentative Verzahnung mikro- und mesosozialer Analysen mit makrosozialen Implikationen im Zeitverlauf hebt dieses Buch gegenüber vielen, alleinig auf einen historisch kontingenten Status quo fixierten Studien positiv hervor.(ZfK - Zeitschrift für Kommunikationsökologie, 02/2003)